Förderprogramme für moderne Unternehmenssoftware machen KMU fit für die digitale Welt

Förderprogramme für Unternehmenssoftware

Du arbeitest in einem kleinen oder mittleren Unternehmen und fragst dich, ob dein Unternehmen in der heutigen digitalisierten Welt mithalten kann? Du hast zwar schon von öffentlichen Förderprogrammen gehört, dachtest aber bisher, dass diese hauptsächlich nur für Start-Ups und Gründer gedacht sind? Tatsächlich könnte aber auch dein Unternehmen für eines der Förderprogramme im Bereich Digitalisierung in Frage kommen. Infos und Tipps diesbezüglich findest du in diesem Artikel.

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Was sind Förderprogramme?

Unter einem Förderprogramm versteht man eine finanzielle Unterstützung oder Subvention, die aus öffentlichen Mitteln zur Verfügung gestellt wird. Förderprogramme richten sich an Hochschulen, Privatpersonen, öffentliche Einrichtungen, Gründer oder wie in diesem Artikel an kleine und mittlere Unternehmen.

Es gibt eine breite Vielfalt an Förderungen. Die Chancen stehen also gar nicht schlecht, dass auch dein Unternehmen für eine Förderung in Frage kommt. Dabei kann es sein, dass die Förderung aus einem Zuschuss, einer Beratung oder etwas anderem besteht.

Egal wie die Förderung nun aussieht, solltest du diese Möglichkeiten nicht ungenutzt lassen. Es lohnt sich, ein wenig Zeit und Recherche in dieses Thema zu stecken.

 

Förderprogramme im Bereich Digitalisierung

Der Fokus dieses Artikels liegt auf Förderprogrammen im Bereich der Digitalisierung von Unternehmen sowie der Verbesserung ihrer IT-Sicherheit. Das Thema Digitalisierung ist zwar kein wirkliches „Neuland“ mehr für uns, jedoch sind so manche KMU dem Anschein nach noch nicht optimal darauf vorbereitet. Das zeigt zumindest eine Studie der KfW Research: Danach befindet sich der deutsche Mittelstand noch in einer frühen Phase der Digitalisierung. Dagegen soll nun etwas getan werden!

 

 

Wer fördert?

Wenn man sich für eine Förderung interessiert, ist vorerst die Frage wichtig: Wer kann Unternehmen fördern? Dies sind vornehmlich folgende drei Institutionen:

 

  • EU (EU-Kommission)
  • Bund (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie)
  • Länder (Ministerien für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung der Länder)

 

EU, Bund und Länder: EU-Kommission, BMWi, Hessen

 

Außerdem vergeben oftmals Banken in Kooperation mit den Bundesländern zinsverbilligte Darlehen, die zweckgebunden sind. Dies können beispielsweise Darlehen für Existenzgründer oder spezielle Darlehen für die Einrichtung von Photovoltaikanlagen sein.

 

Was steckt hinter der „de-minimis- Regelung“?

Oft stößt man bei der Recherche nach einem Förderprogramm auf den Begriff „de-minimis-Regelung“. Der Hintergrund für die de-minimis-Regelung sieht folgendermaßen aus: Damit überall in der EU gleiche Wettbewerbsbedingungen herrschen, sind sogenannte wettbewerbsverfälschende Beihilfen an Unternehmen oder Produktionszweigen verboten.

 

Ausnahmen bestätigen die Regel

Es gibt zum Glück eine Ausnahme, die das Empfangen von Förderungen problemlos möglich macht. Liegen die Zuschüsse, die ein Unternehmen im laufenden Jahr und in den zwei Vorjahren insgesamt bekommen hat, unterhalb einer Bagatellgrenze von 200.000 Euro, geht man davon aus, dass diese Beiträge zu gering sind, um zu einer Verzerrung des Wettbewerbs zu führen. Diese werden dann „de-minimis-Beihilfe“ genannt. De-minimis- Beihilfen müssen auch nicht von der Europäischen Kommission genehmigt werden. Auf diese Weise kann relativ unkompliziert eine Förderung wie z. B. ein Zuschuss oder ein Darlehen gewährt werden.

 

 

Warum wird gefördert?

Wer fördert, ist nun klar, aber welche Interessen stecken dahinter? Das können zum Beispiel folgende sein:

 

  • die Attraktivität bestimmter Standorte als Wohn- und Arbeitsort erhöhen
  • die Wirtschaft in ausgewählten Regionen ankurbeln
  • die Hemmschwelle für Gründungsvorhaben senken

 

 

Wer wird gefördert?

Kurz gesagt: Gefördert wird derjenige, der geeignet ist, die eben genannten Interessen zu erfüllen, und der den Kriterien der Förderer entspricht. Viele Förderprogramme richten sich an kleine und mittlere Unternehmen. Um herauszufinden, ob du der Gruppe der kleinen, mittleren oder Kleinstunternehmen angehörst, solltest du auch die KMU- Definition der EU beachten: Je nach Mitarbeiteranzahl und Bilanzsumme wirst du in Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen eingestuft.Kleinst- Kleine und Mittlere Unternehmen

 

Wie stehen die Chancen, dass auch dein Unternehmen gefördert wird? Hier zahlt sich eine detaillierte Recherche aus. Für die Recherche eignet sich besonders gut die Förderdatenbank des BMWi.

 

Hier kann man ganz einfach nach dem Fördergebiet (z.B. Hessen), nach Förderberechtigten (z.B. Unternehmen), Förderbereich (z.B. Unternehmensfinanzierung) und Förderart (z.B. Zuschuss) filtern. Dann bekommt man einige Vorschläge für passende Förderprogramme.

 

Gefördert werden können zum Beispiel:

  • Gründer in strukturschwachen Regionen
  • Innovative Unternehmen
  • Junge Unternehmen innerhalb der ersten 5 Jahre ihres Bestehens

 

 

Wie kann eine Förderung aussehen?

Eine Förderung kann ganz unterschiedlich aussehen. Drei Arten von Förderungen sind:

 

  • Zuschuss
  • Kredit
  • Darlehen

 

Die „bequemste“ Variante wird wohl die des Zuschusses sein. Denn ein Zuschuss ist eine nicht rückzahlbare Zuwendung, die keine Gegenleistung erfordert.

Zuschuss im Förderprogramm

Bei einem Kredit wird Kapital an einen Schuldner ausgeliehen. Typisch für den Kredit sind niedrige Summen und relativ kurze Laufzeiten. Kredit und Darlehen werden im Sprachgebrauch häufig synchron verwendet, unterscheiden sich aber folgendermaßen:

Ein Darlehen ist eine Unterform des Kredits. Das Darlehen ist ein langfristiger Kredit, der in einer Summe ausgezahlt wird. Der Empfänger des Darlehens verpflichtet sich, den Betrag fristgerecht zurückzuzahlen. Der Unterschied zum Kredit ist, dass das Darlehen höhere Summen abdeckt sowie längere Laufzeiten hat. Je nachdem, ob es ein verzinsliches oder zinsloses Darlehen ist, müssen Zinsen zurückgezahlt werden.

Unterschied zwischen Kredit und Darlehen

 

Förderprogramm go-digital

Das „go-digital“ Vorhaben wurde im Rahmen der Initiative „Mittelstand-Digital“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ins Leben gerufen, mit dem Ziel, dem Mittelstand in die Digitalisierung zu verhelfen. Es wurde vorerst als Testlauf in den Regionen Ruhrgebiet und Sachsen (einschließlich Raum Halle) durchgeführt. Die Zielgruppe waren Unternehmen, die technologisches Potential aufweisen. Im Zeitraum 2015/2016 wurde das Förderprogramm erfolgreich in der Modellregion durchgeführt und daraufhin auf Bundesebene ausgeweitet.

Förderprogramm go digital
Was wird gefördert?

Bei dieser Förderung werden externe Beratungsleistungen für Unternehmen bezuschusst. Die Beratung erfolgte in den Schwerpunkten digitale Markterschließung, digitalisierte Geschäftsprozesse und IT- Sicherheit.

Förderung go digital
Wer wird gefördert?

  • KMU
  • Handwerksbetriebe

 

Was sind die Voraussetzungen?

  • Weniger als 100 Mitarbeiter
  • Jahresbilanzsumme oder Jahresumsatz weniger als 20 Mio. Euro

 

Wie wird gefördert?

Bei der Antragsstellung muss ein Hauptmodul gewählt werden, welches mind. 51% des Beratungsvolumens ausmacht. Nach Bedarf können zusätzliche Beratungsleistungen in einem oder beiden Nebenmodulen gewählt werden.

  • Konkret werden die Module mit einem Fördersatz von 50% auf einen max. Beratertagessatz von 1.100 Euro gefördert.
  • Im Hauptmodul werden bis zu 20 Beratertage gefördert.
  • Bei Bedarf können zusätzliche Beratungsleistungen in den Nebenmodulen mit insgesamt bis zu 10 Tagen erfolgen.

 

Falls dich dieses Programm anspricht, solltest du einen Blick auf die „Mittelstand – Digital“- Seite des BMWi werfen – Förderprogramm „go-digital“.

 

Bei Fragen zum Programm go-digital hilft dir unser Partner feat. Fosbury GmbH gerne weiter.

 

NEU: Digital Jetzt

Mit dem Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderungen für KMU“ möchte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, das wirtschaftliche Potenzial der Digitalisierung auszuschöpfen. Mit finanziellen Zuschüssen sollen Firmen dazu angeregt werden, mehr in digitale Technologien sowie in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu investieren.

 

Wer wird gefördert?
Unternehmen mit 3-499 Beschäftigen:

  • Mittelständische Unternehmen aus allen Branchen
  • Handwerksbetriebe
  • Freie Berufe

 

Was sind die Voraussetzungen?
Das Unternehmen muss durch die Beantwortung gezielter Fragestellungen beim Förderantrag einen Digitalisierungsplan darlegen.

 

Was wird gefördert?
Unternehmen können in beiden oder in einem Modul gefördert werden.

Förderung Digital jetzt
Wie wird gefördert?

Die Unternehmen haben 12 Monate Zeit, das Digitalisierungsprojekt umzusetzen. Die Auszahlung erfolgt nach erfolgreicher Verwendungsnachweisprüfung.

  • Max. Förderungssumme pro Unternehmen: 50.000 Euro
  • Max. Förderungssumme von Wertschöpfungsketten und/ oder -netzwerken: bis zu 100.000 Euro
  • Mindestvolumen von Investitionen in digitale Technologien: 17.000 Euro
  • Mindestvolumen von Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten: 3.000 Euro

 

Bis zum 30.06.2021 gelten folgende Förderquoten:

Förderquoten

Dieses Programm ist ab dem 7. September 2020 auf der Seite des BMWi verfügbar – Förderprogramm Digital Jetzt

 

Du hast Fragen zu Digital Jetzt? Unsere kompetenten Partner feat. Fosbury GmbH und MATE IT beraten dich gerne.

 

ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit

Der Kredit der KfW Bankengruppe fördert Investitionen und Betriebsmittel in den Bereichen Innovation und Digitalisierung. Dabei werden Unternehmen und Freiberufler in einer zinsgünstigen Finanzierung unterstützt. Diese Förderung wird von der Europäischen Union unterstützt, mit dem Ziel die Durchführung von produktiven Investitionen zu fördern und Finanzierungen besser zugänglich zu machen.

 

Wer wird gefördert?

  • KMU
  • Freiberufler
  • Junge Unternehmen in der Gründung

 

Wie wird gefördert?

  • Kreditbetrag pro Innovations- und Digitalisierungsvorhaben: 25.000-25 Mio. Euro
  • Kreditbetrag pro Finanzierungsbedarf innovativer Unternehmen: bis zu 7,5 Mio. Euro
  • Förderzuschuss als Ergänzung zum Kredit
  • Bis zu 100% der förderfähigen Investitionskosten und Betriebsmittel
  • Auszahlung: 100% des Kreditbetrags
  • Individueller Zinssatz
  • Optional: Übernahme des Kreditrisikos bis zu 70% durch die KfW

Genauere Informationen zu den Konditionen gibt es auf der Seite der KfW – ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit

 

Du brauchst Unterstützung? Unsere erfahrenen Partner von feat. Fosbury GmbH beraten dich gerne zum Thema Förderungsprogramme.

 

unternehmensWert:Mensch plus

Das Förderungsprogramm unternehmensWert:Mensch plus (uWM plus) hat es sich zum Ziel gemacht, den Digitalisierungswandel der Arbeitswelt mit betrieblichen Lern- und Experimentierräumen zu fördern. Im Rahmen einer professionellen Prozessberatung sollen KMU fit für die Digitalisierung gemacht werden. In einem Lernpozess werden dabei passgenaue Lösungen für die Digitalisierung entwickelt und moderne Arbeitskonzepte erprobt. Lern- und Experimentierräume können je nach Unternehmen und Bedürfnissen variieren.

 

Wer wird gefördert?

  • KMU die mindestens zwei Jahre am Markt sind
  • Jahresumsatz von weniger als 50 Millionen Euro oder Jahresbilanzsumme geringer als 43 Millionen Euro
  • Bis zu 250 Mitarbeiter
  • Mindestens ein Beschäftigter in Vollzeit
  • Teilzeitbeschäftigte können anteilig berücksichtigt werden

 

Wie wird gefördert?

  • Gefördert werden 12 Beratungstage
  • Die Förderquote beträgt 80%
  • Beratungsprozessdauer: 5-6 Monate

 

Wie läuft die Beratung ab?

Beratungsschritte
Dich spricht das Programm unternehmensWert:Mensch plus an? Unser Partner Quartarius ist autorisierter Prozessberater und steht dir mit Rat und Tat zur Seite.

 

Digitalbonus – Bayern

Ein Förderprogramm aus Bayern ist das „Digitalbonus Programm“ aus der Initiative BAYERN DIGITAL. Der Förderer, das Wirtschaftsministerium Bayern, hat sich auf die Fahne geschrieben, den digitalen Wandel in den KMU zu unterstützen sowie diesen einen besseren Schutz vor Hackern zu ermöglichen. Eine gute Nachricht für die Bayern: Diese Förderung können nur Unternehmen mit Betriebsstätte in Bayern beantragen. Die Förderungsmaßnahme muss dann allerdings auch in Bayern eingesetzt werden.

 

Wer wird gefördert?

  • KMU
  • Unternehmen mit Sitz in Bayern

 

Wer wird nicht gefördert?

  • Unternehmen, die ihre Betriebsstätte außerhalb von Bayern haben
  • Unternehmen im Insolvenzverfahren
  • Unternehmen mit laufenden oder bereits abgeschlossenen Projekten; die Förderbestätigung muss vor Projektbeginn vorliegen

 

Die Förderung gliedert sich in 3 Varianten, die sich an unterschiedliche Bedürfnisse richten. Zwei davon sind Zuschüsse, müssen also nicht zurückgezahlt werden.

 

Diese 3 Möglichkeiten gibt es:

1) Zuschuss: Der Digitalbonus Standard. Hier können bis zu 50% der zuwendungsfähigen Ausgaben bei kleinen Unternehmen und bis zu 30 % bei mittleren Unternehmen, höchstens jedoch 10.000 Euro bezuschusst werden.

Digitalbonus Standard

 

2) Zuschuss: Der Digitalbonus Plus. Hier sollen Maßnahmen mit „besonderem Innovationsgehalt“ gefördert werden. Der Zuschuss kann bei kleinen Unternehmen bis zu 50% und bei mittleren Unternehmen bis zu 30 % umfassen, höchstens jedoch 50.000 Euro.

Digitalbonus Plus

 

3) Digitalbonus Kredit: Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei nicht um einen Zuschuss, es ist aber dennoch ein attraktives Angebot. Der Digitalbonus Kredit ist ein zinsverbilligtes Darlehen der LfA Förderbank, welches bis zu 2 Millionen Euro betragen kann. Das Darlehen kann in manchen Fällen sogar zusätzlich zu den Digitalbonus-Zuschüssen gewährt werden.

 

Hinweis: Da die Förderung hier kein direkter Zuschuss ist, sondern lediglich aus den vergünstigten Zinsen besteht, darf der Grenzwert von 200.000 Euro der de-minimis-Regelung überschritten werden. Deshalb ist der Digitalbonus Kredit in einer Höhe von bis zu 2 Millionen Euro möglich.

Der Digitalbonus Standard und Digitalbonus Plus hingegen sind Zuschüsse, also direkte Subventionen und überschreiten die  200.000 Euro Grenze nicht.

 

Was wird gefördert?

  • Einführung und Entwicklung von Produkten durch Informations- und Kommunikationstechnologie (Software und Hardware) (zum Beispiel weclapp 😉 )
  • Migration und Portierung von IT-Systemen und IT-Anwendungen im Unternehmen
  • Ausgaben für Leistungen von externen Anbietern

 

Aber aufgepasst: Der Bezug zur Digitalisierung muss deutlich vorhanden sein, um gefördert zu werden. Folgendes wird leider nicht gefördert:

 

Was wird nicht gefördert?

  • Ausgaben für Hardware wie Laptops und PCs
  • Erwerb standardmäßiger Software, z.B. herkömmliche Betriebssysteme & Bürosoftware

 

Was ist außerdem zu beachten?

Der Digitalbonus kann bis Dezember 2020 unter oben genannten Konditionen beantragt werden, denn bis zu diesem Zeitpunkt ist das Programm mit diesen Konditionen geplant.

Falls es zu einer Förderung kommt, sollten die erforderlichen Maßnahmen innerhalb von 18 Monaten nach der Bewilligung vollzogen worden sein. Weitere Fristen für den Bewerbungsablauf sowie allgemeine Informationen findest du unter diesem Link: Wege zur Förderung mit Digitalbonus Bayern

 

Investitionskredit Hessen

Der Investitionskredit Hessen unterstützt Unternehmen und Gründer bei der Finanzierung von materiellen und immateriellen Investitionen sowie Betriebsmitteln. Dabei sind auch Investitionen in Digitalisierungsvorhaben mit eingeschlossen. Außerdem sind auch Unternehmensübertragungen förderfähig.

Wer wird gefördert?

  • Innovative und/ oder schnell wachsende KMU
  • Mittelständische Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern
  • Natürliche Personen, die freiberufliche Existenzen bzw. Unternehmen gründen oder übernehmen

 

Was sind die Voraussetzungen?
Mindestens eines der festgelegten Innovationskriterien aus dem Merkblatt muss erfüllt sein.

Wie wird gefördert?

  • Alle Vorhaben können mit bis zu 100% der förderfähigen Ausgaben unterstützt werden
  • Mindestkreditsumme: 100.000 Euro
  • Höchste Kreditsumme: 7,5 Mio. Euro
  • Laufzeit von Betriebsmittelfinanzierungen: 3-5 Jahre
  • Laufzeit von Investitionsfinanzierungen: 5,7 oder 10 Jahre

Genauere Details zum Kredit findest du hier – Investitionskredit Hessen

 

Sonstige Förderprogramme

Falls im Bereich Digitalisierung nichts für dich dabei war, könntest du hier im Bereich sonstige Förderprogramme fündig werden. Da die Förderprogramm-Landschaft sehr groß ist, würde eine detaillierte Aufzählung jedoch den Rahmen sprengen. Deshalb werden hier nur ausgewählte Links aufgeführt:

 

ERP Regionalförderprogramm

Dieser zinsverbilligte Kredit soll kleine und mittlere Unternehmen in strukturschwachen Gebieten unterstützen. Ansprechpartner ist ebenso die KfW Bankengruppe. Gefördert werden Investitionen, die nachhaltigen Erfolg für das Unternehmen versprechen, wie zum Beispiel der Kauf von Maschinen, Anlagen oder Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Unternehmen sollen bereits 5 Jahre geschäftstätig sein.

Allgemeine Informationen über dieses Programm findest du auf der Seite des ERP Regionalförderprogramms.

 

Hinweis: Da es für Existenzgründer bereits oben genanntes Programm gibt, ist hier die Förderung ebendieser im Regionalförderprogramm nicht vorgesehen.

 

Regionalförderprogramm Überblick

 

 

Schritt für Schritt zur Förderung

In der folgenden Präsentation sind die einzelnen Schritte auf dem Weg zur Förderung nochmal zusammengefasst.

 

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Auch wenn die Formalitäten auf viele erst einmal abschreckend wirken, lass dich nicht entmutigen. Wer weiß, vielleicht wird dein langer Atem belohnt!

 

Zum Schluss eine Frage an euch Leser: Kennt ihr noch weitere Förderungen im Bereich Digitalisierung? Über Kommentare unter diesem Artikel freue ich mich sehr!

 

Nadeem Ahmad

Autor Nadeem Ahmad ist Director Marketing & Sales bei weclapp und veröffentlicht in diesem Blog Einträge zu Themen aus den Bereichen Customer Relationship Management und Warenwirtschaft. Nadeem hat Wirtschaftswissenschaften mit den Schwerpunkten Marketing, Wirtschaftsinformatik und E-Commerce an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt studiert. Nach seinem Studium hat Nadeem einschlägige Erfahrung im Produktmanagement, Marketing und Business Development in der IT-Branche gesammelt und Expertise insbesondere in den Bereichen Online-Marketing, Sales, Software-as-a-Service und Cloud Computing aufgebaut. Heute leitet Nadeem die Abteilungen Marketing, Sales & Customer Success bei weclapp, einem der führenden Anbieter für Cloud CRM und ERP Software in Deutschland.

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