Digitalisierung vorantreiben in Zeiten der Corona-Krise

Digitalisierung Corona

Wahnsinn, was sich in den letzten Tagen in Europa und innerhalb der deutschen Grenzen getan hat. In asiatischen Großstädten wie Hongkong sind die Straßen bereits seit vielen Wochen wie ausgestorben. Doch das, was so weit weg schien, hat schließlich Europa erreicht. Erst Italien. Dann Spanien. Jetzt wird auch im Rest von Europa das soziale Leben zurückgefahren.

Doch bei all den schlechten Nachrichten, bringt der Corona-Virus auch Chancen mit sich. So hat zum Beispiel die Umwelt eine Möglichkeit, durchzuatmen. Seit der Corona-Epidemie geht die Luftverschmutzung in China deutlich zurück. Und auch auf Unternehmensebene findet ein Umdenken statt. Die Digitalisierung nimmt ordentlich an Fahrt auf.

Gerade letzterer Punkt beschäftigt uns in den letzten Tagen stark. Zahlreiche Firmen nehmen die Corona-Krise als Anlass, ihre Arbeitsabläufe zu überdenken und die Digitalisierung in ihren Unternehmen voranzutreiben. Wie können vor allem cloud-basierte Systeme dabei helfen, Geschäftsprozesse zu modernisieren und zu digitalisieren, um auch in Zeiten von Corona weiterarbeiten zu können? Und welche Vorteile bringen sie mit sich?

 

Die größten Vorteile cloud-basierter Systeme während der Corona-Krise

Jeder kann aus dem Home Office arbeiten.

Sicherlich gibt es Branchen, in denen die Arbeit von zu Hause aus nicht möglich ist. Man denke etwa an die Handwerker, Friseure und Pflegekräfte. Doch jeder, der einem klassischen Bürojob mit PC-Tätigkeit nachgeht, kann grundsätzlich von zu Hause aus arbeiten. Und genau diesen Schritt nehmen aktuell viele deutsche Unternehmen in Angriff. Wenn alle aus dem Home Office arbeiten, werden Infektionsketten unterbrochen. Die Produktivität bleibt erhalten. Auch wenn vereinzelt Kolleginnen und Kollegen erkranken. Wichtig ist, dass nicht das ganze Unternehmen auf einmal erkrankt und der Betrieb aufrecht erhalten bleibt.

Wer kann, lässt also seine Belegschaft aus dem Home Office dem Tagewerk nachgehen. Eine spannende Entwicklung: Bisher glich Deutschland in Sachen Home Office mehr einem Entwicklungsland. Jetzt wünschen sich knapp 70 % der Angestellten eine solche Lösung. Das Problem: Nur rund 54% der Arbeitgeber sind dazu technisch in der Lage. Viele Unternehmen merken erst jetzt, welche Werkzeuge ihnen für das Arbeiten 4.0 fehlen. Die Nachfrage nach cloud-basierten Tools wächst nun sprunghaft.

Der Standort der Arbeitnehmer spielt keine Rolle.

Wer ein cloud-basiertes ERP-System im Einsatz hat, kann von überall aus arbeiten. Einzig und allein ein Desktop-PC oder Notebook und ein Internetzugang sind notwendig. Das bedeutet: Der Angestellte kann jederzeit arbeiten. Der standortunabhängige Zugriff ist während der Corona-Krise ein echter Segen für viele Unternehmen. Sie müssten die Arbeit sonst komplett einstellen.

Alle Daten sind immer aktuell.

Eine einheitliche Datenbasis ist die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Team. Wenn der erste Mitarbeiter mit einer veralteten Liste arbeitet, der nächste eine aktuellere Version der Liste verwendet und der dritte plötzlich feststellt, dass die Daten beider Listen nicht zusammenpassen, bedeutet das unnötige Mehrarbeit. Werden dagegen alle Daten innerhalb einer Cloud-Lösung gepflegt, arbeiten alle mit den aktuellsten Daten und Versionen. Collaboration in Echtzeit ist längst keine Neuheit mehr auf dem Markt – und gerade während der Corona-Krise attraktiv. Google Docs und Co. erlauben Teams, Änderungen durch andere Team-Mitglieder live am Bildschirm mitzuverfolgen. Bei weclapp ist das nicht anders.

Kosten einsparen: Hohe Anfangsinvestitionen entfallen.

Bei der Beschaffung von Software-Lösungen denkt jeder Unternehmer direkt an die hohen Installations- und Einführungskosten, die damit in der Regel einhergehen. Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten bleiben für große IT-Investitionen jedoch kaum finanzielle Mittel übrig. Im Gegensatz zu traditionellen On-Premises Software-Lösungen bieten cloudbasierte Systeme, die im Software-as-a-Service Modell bezogen werden, hier einen entscheidenden wirtschaftlichen Vorteil: Hohe Anfangsinvestitionen entfallen und die Bezahlung erfolgt ganz einfach monatlich. Das wirkt sich positiv auf die Finanzen und den Cash Flow aus.

Auch die Einführungszeit fällt deutlich geringer aus. weclapp ist als Cloud ERP System direkt einsatzbereit. Onboardings können problemlos digital mittels interaktiver Live Video Zusammenarbeit durchgeführt werden.

Wir gehen ins Home Office – und nahezu ganz Deutschland macht mit

Bekannte Collaboration-Tools wie Slack oder Teamviewer werden gerade massiv nachgefragt. Bei Microsoft konnte man eine Versechsfachung bei den Buchungen des Team-Tools feststellen. Viele Services werden aktuell sogar gratis angeboten, um Unternehmen beim Umstieg auf das mobile Arbeiten zu unterstützen. Das Umdenken in der Arbeitswelt ist bitter nötig. War es bereits vor Corona – aber gut, dass es jetzt geschieht.

Auch wir haben reagiert. Seit Montag arbeitet das gesamte weclapp-Team als Vorsorgemaßnahme aus dem Home Office. Darunter leiden weder unsere Produktivität, noch unsere Kunden. Wir nutzen weclapp zur Abbildung unserer Kernprozesse. Vertrieb, Kundenbetreuung, Projektmanagement, Abrechnung, Buchhaltung, Collaboration – alles läuft über unser ERP-System. Ergänzend verwenden wir Tools wie Office 365, Microsoft Teams, Cloud Telefonie und GoToMeeting.

Genauso sind auch unsere Kunden von Arbeitseinschränkungen durch die Corona-Krise wenig betroffen. Mithilfe des Cloud ERP Systems von weclapp können sie auch von zu Hause aus wie gewohnt weiterarbeiten.

Digitalisierung vorantreiben mit weclapp

Wie Du weclapp einsetzen kannst, um die Digitalisierung auch in Deinem Unternehmen voranzutreiben, verraten wir Dir gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch. Klingel einfach durch (+49 69 333 90 1888) oder schreibe uns eine Nachricht (sales@weclapp.com). Wir melden uns bei dir. Oder du startest direkt in den kostenfreien 30-Tage-Test. Ganz ohne Verpflichtungen, versteckte Gebühren und einen Vertragsabschluss.

Autor Ertan Özdil ist CEO, Gründer & Gesellschafter von weclapp und veröffentlicht in diesem Blog Einträge zu aktuellen Entwicklungen rund um die ERP-Software. Außerdem gibt er seine Erfahrung als Gründer weiter sowie seine Expertise in den Bereichen Warenwirtschaft und Buchhaltung. Seine Laufbahn begann Anfang der 1990er mit der Entwicklung eines Warenwirtschaftssystems für einen IT-Großhändler. 2001 entwickelte er eine Open Source Lösung für das Customer Relationship Management – eines der ersten Open Source CRM-Systeme, die es zum damaligen Zeitpunkt überhaupt gab. Das gewonnene Know-How aus diesen beiden Schlüsselprojekten sowie zahlreiche Prozessberatungen in Unternehmen führten 2008 zu der frühen und richtungsweisenden Idee von weclapp: eine Cloud-basierte ERP-Software für alle Unternehmensbereiche. Damit war Ertan einer der ersten, der das Potenzial einer solchen Anwendung erkannte und eine Cloud-Lösung zur Unternehmenssteuerung auf den Markt brachte. Noch heute arbeitet er aktiv an der Optimierung der ERP-Software mit und entwickelt regelmäßig neue Features für weclapp.