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Dashboard

Was ist ein Dashboard?

Der englische Begriff Dashboard bedeutet wörtlich übersetzt „Armaturenbrett“. In der IT handelt es sich bei Dashboards um grafische Benutzeroberflächen, die der Visualisierung von Daten oder der Verwaltung von Systemen dienen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist ein Dashboard?
  2. Welche Dashboards gibt es?
  3. Was ist ein Dashboard im Controlling?

Was ist ein Dashboard?

Einfach erklärt handelt sich bei einem Dashboard um eine Anordnung verschiedener grafischer Elemente. Anhand dieser Elemente können Daten und Informationen abgelesen werden. In einem Pkw gibt das Dashboard (Armaturenbrett) etwa Aufschluss über die aktuelle Geschwindigkeit, Motordrehzahl und den Fahrzeugstatus. Dieses Prinzip wurde auf die Informationstechnologie übertragen.

In der IT werden Dashboards in vielerlei Hinsicht eingesetzt. Unter anderem dienen sie hier der Administration von Hardware und Software. Ebenso haben sie den Zweck, Informationen bedarfsgerecht und möglichst auf einen Blick bereitzustellen.

Welche Dashboards gibt es?

In der IT-Welt nutzen zahlreiche Software-Anbieter den Begriff Dashboard. Einige prominente Beispiele sind:

  • Dashboard unter Mac OS X: Einstellungen des Betriebssystems steuern und Widgets anordnen
  • Google Dashboard: zeigt an, welche Daten mit einem Google-Konto verknüpft sind
  • Dashboards in CMS (Content-Management-Systemen) wie WordPress: Startseite, als Hilfe zur Verwaltung von Websites

Was ist ein Dashboard im Controlling?

Auch Unternehmen nutzen Dashboards. Hier kommen sie im Bereich Controlling zum Einsatz. Ihre Aufgabe ist es, Kennzahlen und Leistungsindikatoren (KPIs) verschiedenster Art übersichtlich darzustellen. Auf Basis dieser Informationen lassen sich dann unternehmerische Entscheidungen treffen. Folgende Beispiele verdeutlichen die Einsatzmöglichkeiten:

  • Überwachung von Finanzkennzahlen (z. B. Cashflow)
  • Vergleich von Plan- und Ist-Werten (z. B. Umsätze, Deckungsbeiträge)
  • Abbildung von Lagerkennzahlen (z. B. Durchlaufzeit und Reichweite)
  • Kontrolle der Produktion (z. B. aktuelle Auslastung und Anlageneffektivität)

Versorgt werden Dashboards aus Vorsystemen wie ERP, Business Intelligence und neuen Datenspeicherlösungen, die dem Big-Data-Bereich zuzuordnen sind. Ein großer Vorteil moderner Dashboard-Lösungen liegt darin, dass sich die Benutzer ihre Oberflächen selbst erstellen können. Hierbei stehen oftmals verschiedene grafische Elemente wie Ampeln, Drehzahlmesser und Diagramme zur Verfügung.

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Autor dieses Artikels ist Ertan Özdil, CEO, Gründer und Gesellschafter des Cloud ERP-Anbieters weclapp.

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