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Cloud

Was ist eine Cloud?

Eine Cloud ist eine IT-Ressource, die via Internet verfügbar gemacht wird. Bei diesen Ressourcen kann es sich um Speicherplatz, Rechenleistung, Software (Web-Anwendungen) oder komplette IT-Infrastrukturen handeln.

Inhaltsverzeichnis

  1. Wie funktioniert eine Cloud?
  2. Was genau ist die Cloud?
  3. Welche Arten von Clouds gibt es?
  4. Welche Cloud Services gibt es?
  5. Datenschutz und Sicherheit in der Cloud

Wie funktioniert eine Cloud?

Der Begriff Cloud (deutsch Wolke) ist die Abkürzung von Cloud Computing. Im Allgemeinen spricht man davon, etwas „in der Cloud zu speichern“. Damit ist im Regelfall gemeint, Daten auf einem entfernten Server abzulegen. Die Übertragung vom Endgerät des Nutzers (PC, Tablet, Smartphone) erfolgt hierbei über das Web. Wurden die Dateien einmal in einer Cloud gespeichert, so können sie später auch mit beliebigen anderen Geräten wieder abgerufen werden. Dies ist nicht nur im privaten Umfeld sinnvoll. Auch Unternehmen profitieren von dem endgeräte- und ortsunabhängigen Zugriff auf gespeicherte Informationen. Weitere Vorteile sind:

  • Reduzierter Bedarf an Speicher auf den lokalen Geräten
  • Kein eigener Server erforderlich (minimierter Aufwand für Hardware und IT-Personal)

Was genau ist die Cloud?

Aus technischer Sicht handelt es sich bei einer Cloud um Server, die sich im Rechenzentrum eines Cloud-Anbieters (Providers) befinden. Diese Server übernehmen bestimmte Aufgaben wie die Datenspeicherung oder die Bereitstellung von Software. Um den Betrieb und die Wartung der Server muss sich der Cloud-Nutzer nicht kümmern. Diese Aufgabe übernimmt der Anbieter für ihn. Er sorgt abhängig vom Angebot zudem für die Sicherung der Daten (Back-ups) sowie für Ausfallsicherheit.

Welche Arten von Clouds gibt es?

Cloud-Dienste können anhand der Organisationsform in verschiedene Arten unterteilt werden:

Art der Cloud BeschreibungBeispiel/ Anbieter
Public Cloud Viele Kunden teilen sich eine Infrastruktur; für sensible Daten weniger geeignet Speicher wie Dropbox und Google Drive; SaaS-Lösungen wie Microsoft Office 365
Private Cloud Infrastruktur wird beim Anbieter für einen einzelnen Kunden zur Verfügung gestellt oder im eigenen Haus betrieben; empfehlenswert bei hohen Ansprüchen an Sicherheit und Datenschutz Spezialisierte Anbieter für gemanagte und gehostete private Clouds; verfügbar auch bei einigen SaaS-Anbietern
Hybrid Cloud Mischung aus Private und Public Cloud z. B. Abbildung unkritischer Anwendungen in einer Public Cloud, Ablage sensibler Daten jedoch in einer Private Cloud

Welche Cloud Services gibt es?

Cloud Computing lässt sich anhand des Servicemodelle in folgenden Kategorien einteilen:

Servicemodell Beschreibung
Software as a Service (SaaS) Bereitstellung von Software via Internet, auch „Software on demand“ genannt; Betrieb, Wartung und Updates werden durch den Anbieter vorgenommen
Platform as a Service (PaaS) Bereitstellung von Laufzeit- und Entwicklungsumgebungen; Speicher- und Rechenkapazitäten sind flexibel anpassbar
Infrastructure as a Service (IaaS) Bereitstellung von virtualisierten Hardware-Ressourcen wie Speicher, Rechner und Netzwerk

Datenschutz und Sicherheit in der Cloud

Sicherheit und Datenschutz sollten bei der Nutzung von Cloud-Diensten unbedingt gewährleistet sein. Dies gilt insbesondere für Unternehmen, die sicherstellen müssen, dass ausschließlich berechtigte Nutzer Zugriff auf ihre Dateien haben. Handelt es sich um personenbezogene Daten, sind darüber hinaus die strengen Vorgaben der EU-DSGVO zu beachten. Public-Cloud-Dienste, bei denen Dateien in Rechenzentren außerhalb der EU gespeichert werden, scheiden für Unternehmen damit komplett aus. Doch auch bei europäischen Standorten und privaten Clouds müssen Sicherungsmechanismen (z. B. Verschlüsselung der Übertragung, Zugriffsberechtigungen) vorhanden sein, um die Sicherheit der Daten zu gewährleisten.

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Autor dieses Artikels ist Ertan Özdil, CEO, Gründer und Gesellschafter des Cloud ERP-Anbieters weclapp.

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