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Disposition

Was ist Disposition?

Disposition ist ein Begriff aus der Betriebsorganisation. Er beschreibt eine Abteilung oder Person (Disponent), die für die innerbetriebliche Verteilung von Aufgaben und Mitteln zuständig ist. Das Ziel ist es, die Nachfrage mit den Unternehmensprozessen in Einklang zu bringen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was macht man in der Disposition?
  2. Was ist Disposition in der Logistik?

Was macht man in der Disposition?

In der Wirtschaft ist ein Disponent für das interne Nachfragemanagement (Demand Management) zuständig. Dies beinhaltet unter anderem folgende Aufgaben:

  • Steuerung der Warenverteilung aus dem Lager an die Produktion oder den Verkauf (Handel)
  • Planung der Maschinenauslastung in der Produktion
  • Planung der Beladung von Transportfahrzeugen
  • Projektplanung

Basis für die Disposition ist, mit geringstmöglichem Aufwand den höchstmöglichen Ertrag zu erzielen.

Was ist Disposition in der Logistik?

In der Logistik und Materialwirtschaft hat die Disposition besonders hohe Relevanz. Hier ist sie für die mengenmäßige Zuordnung von Aufträgen zu verfügbaren Lagerbeständen verantwortlich. Zum Tagesgeschäft im Unternehmen gehören in diesem Kontext mehrere Aufgaben:

  • Ankommende Aufträge einteilen
  • Materialfluss und Warenbestände lenken
  • Termingerechte Auslieferung der Artikel zu minimalen Kosten sicherstellen

Bei all diesen Aufgaben werden Disponenten heute durch Software (z. B. WaWi und ERP) unterstützt. Teils sind die Prozesse auch (teil-)automatisiert.

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Autor dieses Artikels ist Ertan Özdil, CEO, Gründer und Gesellschafter des Cloud ERP-Anbieters weclapp.

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