Was ist EDV?
EDV ist die Abkürzung für elektronische Datenverarbeitung. Der weit gefasste Begriff umfasst im Wesentlichen die Erfassung, die Bearbeitung, den Transport, die Ausgabe und die Wiedergabe von Daten durch Software auf Hardware-Systemen.
Was gehört alles zu EDV?
Im Detail umfasst die elektronische Datenverarbeitung (EDV) folgende Aspekte:
| Datenerfassung | Erfassen von Werten und deren Codierung in Form von Daten, z. B. Eingabe via Tastatur |
| Verarbeitung der Daten | Verarbeitung der Daten Datenverarbeitung durch Software und deren Algorithmen |
| Ausgabe der Daten | Im Regelfall über Bildschirme oder Ausdruck, jedoch auch Weitergabe an angebundene Software oder Speichermedien |
Die Verarbeitung von Daten erfolgt heute über eine Vielzahl vernetzter Geräte – von PCs und Smartphones über Tablets bis hin zu IoT-Geräten, Smart-Home-Systemen und industriellen Anwendungen.
Was ist der Unterschied zwischen EDV und IT?
Wer sich mit Computern auseinandersetzt, kommt zwangsläufig mit den Themen EDV und IT in Berührung. Teils werden diese Begriffe auch synonym verwendet. Es existieren jedoch durchaus Unterschiede. Während EDV als ein Teil der IT zu betrachten ist, lässt sich IT (Information Technology) wie folgt charakterisieren:
- Umfasst Hardware, Software, Netzwerke und IT-Infrastrukturen
- Beinhaltet Themen wie Cloud Computing, Cybersecurity und Datenmanagement
- Geht über die reine Verarbeitung von Daten hinaus
Warum sind EDV-Kenntnisse wichtig?
Grundlegende EDV-Kenntnisse gehören heute in nahezu allen Berufen zu den Basiskompetenzen. Sie ermöglichen den sicheren Umgang mit digitalen Anwendungen, Daten und modernen Arbeitsplatzsystemen. Die Kenntnis der Hardware-Komponenten und deren Funktionen ermöglicht es den Mitarbeitern, Probleme zu erkennen und zu beheben sowie ihre Arbeitsgeräte effizient zu nutzen. Hier eine Liste mit den wichtigsten Aufgabebereich, in denen EDV-Kenntnisse eine wichtige Rolle spielen:
- Arbeit mit Betriebssystemen, Bürosoftware und Cloud-Anwendungen
- Erstellen und Bearbeiten von Dokumenten, Tabellen und Präsentationen
- Verwaltung und Austausch digitaler Daten
- Nutzung von Kollaborations- und Kommunikationstools
- Sicherer Umgang mit IT-Systemen und digitalen Arbeitsplätzen
- Grundlegendes Verständnis für Datenschutz und IT-Sicherheit
Beispiele und Einsatzbereiche der EDV
EDV ist heute nahezu überall im Einsatz – sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld. Unternehmen nutzen elektronische Datenverarbeitung beispielsweise für die Erstellung von Angeboten und Rechnungen, die Verwaltung von Kundendaten, die Buchhaltung oder die Steuerung von Geschäftsprozessen über ERP-Systeme.
Typische Beispiele für EDV sind:
- Erstellen und Bearbeiten von Dokumenten, Tabellen und Präsentationen
- Verwaltung von Kunden-, Produkt- und Unternehmensdaten
- Nutzung von ERP-, CRM– und Buchhaltungssystemen
- Speicherung und Austausch von Daten über Cloud-Plattformen
- Kommunikation per E-Mail, Chat und Videokonferenz
- Auswertung von Daten zur Unterstützung von Entscheidungen