Papair entwickelt nachhaltige Verpackungslösungen aus Papier und verfolgt dabei ein klares Ziel: Kunststoff in der Verpackungsindustrie durch umweltfreundliche Alternativen zu ersetzen.
Damit Wachstum und Prozesse von Beginn an auf einer stabilen Grundlage stehen, entschied sich das Unternehmen früh für eine Cloud-ERP-Software und eine digitale Arbeitsweise mit weclapp.
Wie papair nachhaltige Innovation und digitale Prozesse erfolgreich miteinander verbindet, zeigt diese Erfolgsgeschichte.
| Unternehmen | Standort |
| Papair GmbH | Hannover |
| Branche | Website |
| Produzierendes Gewerbe | www.papair.de |
Nachhaltige Innovation statt Kunststoff
Was als Idee während eines Universitätskurses begann, ist heute ein innovatives Unternehmen mit internationaler Vision: papair entwickelt nachhaltige Verpackungslösungen aus Papier, sogenanntes PapairWrap, das klassische Kunststoff-Luftpolsterfolien ersetzen soll.
Gegründet wurde das Unternehmen 2020 von Fabian Solf und seinen beiden Mitgründern Christopher Feist und Steven Widdel. Die Inspiration entstand aus einer alltäglichen Herausforderung: Wie lassen sich empfindliche Produkte sicher schützen, ohne Kunststoffe einzusetzen?
Für die ersten Prototypen experimentierte er zunächst mit Papierschöpfkästen für Kinder und entwickelte gemeinsam mit seinen Mitgründern die Idee kontinuierlich weiter. Mit viel Leidenschaft entstanden die ersten Muster, mit denen papair schließlich auf Verpackungshersteller zuging. Das Besondere: Zum damaligen Zeitpunkt gab es kein vergleichbares Produkt auf dem Markt. Erst Jahre später folgten erste Nachahmer.
„Der Gedanke war eigentlich immer, Kunststoff zu ersetzen. Wir wollten zeigen, dass nachhaltige Verpackungslösungen auch im industriellen Maßstab funktionieren können.“
Fabian Solf Peter, COO & Co-Founder von papair
Was als Studienprojekt begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einer patentierten Technologie. Heute beschäftigt papair bereits 18 Mitarbeitende und beliefert Kunden aus unterschiedlichsten Branchen, darunter E-Commerce, Automotive, Consumer Goods und Kosmetik. Das gemeinsame Ziel ist dabei bis heute unverändert geblieben: Kunststoff durch nachhaltige Papierlösungen ersetzen und Verpackungen ressourcenschonender gestalten.
Wachstum braucht die richtigen Grundlagen
Viele Start-ups organisieren ihre Prozesse zunächst mit Excel-Tabellen, Insellösungen oder selbstgebauten Systemen. Für papair war früh klar, dass dieser Weg langfristig mehr Aufwand als Nutzen verursacht.
„Warum nicht von Anfang an aufsetzen, bevor wir irgendwelche Excel-Dinger bauen, die wir später wieder ins ERP bekommen müssen?“
„Papair hatte von Beginn an sehr konkrete Ziele und eine klare Vorstellung davon, wie die Prozesse künftig im ERP-System abgebildet werden sollten. Dadurch konnten wir das Projekt sehr fokussiert und effizient umsetzen.“
David Bielak, Geschäftsführer der NAVAYA GmbH
Mit weclapp von Beginn an skalierbar aufgestellt
Seit 2022 setzt papair auf weclapp als zentrale Plattform für seine Geschäftsprozesse. Bereits vor Produktionsstart wurden Angebote, Kundenanfragen und Aufträge zentral verwaltet. Als die eigene Produktion 2023 anlief, war die digitale Infrastruktur bereits vollständig etabliert.
Heute bildet papair nahezu sämtliche Kernprozesse in weclapp ab, darunter Auftragsmanagement, Einkauf, Lagerverwaltung, Produktionsplanung, Versand, Buchhaltung sowie das CRM über die Anbindung an HubSpot.
Eine besondere Rolle spielt dabei das digitale Auftragsmanagement. Hier laufen Kundenaufträge, Produktionsplanung und Lagerbestände zusammen. Die zentrale Datenbasis schafft die Grundlage für effiziente Abläufe, auch bei einer steigenden Anzahl von Produktvarianten.
Mit dem Wachstum des Unternehmens entwickelte sich auch die digitale Infrastruktur kontinuierlich weiter. Gemeinsam mit NAVAYA erweiterte papair die bestehende Systemlandschaft schrittweise um zusätzliche Anbindungen, darunter Shopify und Amazon.
„Mittlerweile sind viele Prozesse über Workflows automatisiert. Das spart enorm viel Zeit und vereinfacht unseren Alltag deutlich.“
Zusätzlich arbeitet papair daran, eigene KI-Lösungen mit weclapp zu verbinden und durch künstliche Intelligenz das ERP-System noch effizienter zu gestalten. Bereits heute werden eingehende Kundenbestellungen automatisiert aus PDFs ausgelesen und für die Auftragsanlage vorbereitet.
„weclapp ist mit uns gewachsen. Wir konnten von Anfang an unsere Prozesse digital abbilden und sie Schritt für Schritt weiter automatisieren.“
Anforderungen und Chancen durch die EU-Verpackungsverordnung
Während papair weiter wächst, steigen auch die regulatorischen Anforderungen an Hersteller und Verpackungsunternehmen. Mit der neuen europäischen Verpackungsverordnung (PPWR, Packaging and Packaging Waste Regulation) gewinnen recyclingfähige Verpackungslösungen weiter an Bedeutung. Für papair bedeutet dies unter anderem eine noch detailliertere Verwaltung von Produktvarianten und Verpackungseinheiten im ERP-System sowie die Vorbereitung auf zukünftige Anforderungen der Kreislaufwirtschaft.
Gleichzeitig sieht das Unternehmen darin eine Chance, seine Position als Innovationsführer weiter auszubauen. Um diese Entwicklung aktiv mitzugestalten, engagiert sich das Unternehmen als Koordinator eines fünfjährigen EU-Förderprojekts mit 14 Partnern aus Wirtschaft und Forschung. Hier arbeiten 14 Partner aus sieben EU-Ländern gemeinsam an innovativen Materialien und Produktionsverfahren für die nachhaltigen Verpackungen von morgen.
Nicht nur Verpackungen, sondern auch digitale Infrastrukturen stetig weiterentwickeln
papair zeigt, dass Digitalisierung nicht erst mit wachsender Unternehmensgröße beginnt. Während das Unternehmen seine papierbasierten Verpackungslösungen kontinuierlich weiterentwickelt, schafft weclapp die Grundlage für skalierbare Abläufe und die Integration neuer Technologien.
„Der größte Vorteil ist, dass wir von Anfang an unsere Prozesse digitalisiert abbilden konnten und heute nahezu alle wichtigen Unternehmensbereiche in einem System bündeln.“
Die langfristige Vision bleibt dabei unverändert: Kunststoffverpackungen durch nachhaltige Papierlösungen ersetzen und diese Innovation weltweit verfügbar machen. Über internationale Patente und ein skalierbares Lizenzmodell möchte papair seine Technologie künftig weit über Europa hinaus etablieren.
Von Anfang an skalierbar aufgestellt.
Geschäftsprozesse mit weclapp digitalisieren und die Grundlage für nachhaltiges Wachstum schaffen.
Wie unterstützt eine ERP-Software produzierende Unternehmen?
Eine ERP-Software unterstützt produzierende Unternehmen dabei, zentrale Geschäftsprozesse wie Auftragsmanagement, Produktionsplanung, Lagerverwaltung, Einkauf und Buchhaltung in einem System abzubilden. Bei papair schafft weclapp die Grundlage für transparente Prozesse und effiziente Abläufe über alle Unternehmensbereiche hinweg.
Warum hat sich papair bereits vor Produktionsstart für ein ERP-System entschieden?
Papair wollte von Beginn an professionelle und skalierbare Prozesse etablieren, anstatt später bestehende Excel-Lösungen ablösen zu müssen. Bereits vor dem Produktionsstart wurden Kundenanfragen, Angebote und Aufträge zentral in weclapp verwaltet, um mit einer soliden Basis den gesamten Betrieb zu starten.
Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz bei papair?
Papair entwickelt eigene KI-gestützte Prozesse, um ERP-Abläufe weiter zu automatisieren. Bereits heute werden eingehende Kundenbestellungen automatisiert aus Dokumenten ausgelesen und für die Auftragsanlage vorbereitet. Die offene weclapp REST-API schafft dabei die Grundlage, um individuelle KI-Anwendungen flexibel in bestehende ERP-Prozesse zu integrieren und weitere Automatisierungspotenziale zu erschließen.
Welche Auswirkungen hat die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR) auf Unternehmen?
Die PPWR stellt höhere Anforderungen an nachhaltige Verpackungen, Kennzeichnung und Kreislaufwirtschaft. Für Unternehmen wie papair entstehen dadurch zusätzliche Chancen, nachhaltige Verpackungslösungen anzubieten und neue Märkte zu erschließen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Verwaltung von Produktvarianten und Verpackungsdaten.
Kann ich weclapp für mein produzierendes Gewerbe testen?
Ja. Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe können weclapp kostenlos testen und prüfen, wie sich zentrale Prozesse wie Produktionsplanung, Lagerverwaltung, Auftragsmanagement, Einkauf, Versand und Buchhaltung digital abbilden lassen.