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FIFO

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    Was ist FIFO?

    FIFO ist die Abkürzung für First In - First Out. Es handelt sich dabei um ein Verfahren der Lagerhaltung, bei dem diejenigen Artikel, die zuerst eingelagert wurden, auch zuerst wieder entnommen werden.

    Lesedauer: 1:52 min

    Was ist das FIFO-Prinzip?

    Beim FIFO-Prinzip, auch FIFO-Methode genannt (First In – First Out) wird zuerst eingelagerte Ware als erstes ausgelagert. Umgesetzt wird die Methode von Branche zu Branche unterschiedlich. Oft werden Ladehilfsmittel wie Behälter oder Paletten von einer bestimmten Seite in einem Regal platziert und von der anderen Seite entnommen.

    FIFO wird insbesondere in folgenden Fällen verwendet:

    • zeitliche Faktoren spielen bei der Lagerung eine Rolle
    • Ware hat ein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) bzw. Verfallsdatum
    • Artikel sind von einem zeitlichen Wertverlust betroffen (z. B. Flugrost bei Metallteilen)

    Im Übrigen wird die FIFO-Methode auch im Rechnungswesen verwendet. Hier dient sie als sogenanntes Verbrauchsfolgeverfahren zur Ermittlung von Herstellungs- und Anschaffungskosten des Umlaufvermögens. Das Gegenstück ist LIFO (Last In – First Out).

    Warum ist FIFO wichtig?

    Das FIFO-Verfahren ist wichtig, um Ware vor Verderb oder Wertverlust zu schützen. Doch auch aus anderen Gründen ist First In – First Out ein wichtiges Lagerprinzip:

    Gleichbleibende Lagerdauer Artikel verbringen durchschnittlich etwa dieselbe Zeit im Lager, Inhalte von Regalen werden konstant erneuert
    Geringe Verschwendung Reduzierung von Verlusten durch Alterung, Beschädigung oder Trendveränderungen am Markt
    Rückverfolgbarkeit Bessere Rückverfolgbarkeit bei auftretenden Problemen in der Produktion durch Informationen zum Entnahmezeitraum
    Verbesserte Logistik FIFO-Regale kombinieren verschiedene Arbeitsbereiche eines Lagers (zum Beispiel Einlagerungs- und Kommissionierbereich)
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    Welche Unternehmen benötigen das FIFO‑Prinzip?

    Das FIFO‑Prinzip ist vor allem für Unternehmen relevant, bei denen Produkte einer begrenzten Haltbarkeit unterliegen oder eine lückenlose Rückverfolgbarkeit erforderlich ist. Besonders häufig kommt FIFO daher in Branchen zum Einsatz, in denen Qualität, Frische und gesetzliche Vorgaben eine zentrale Rolle spielen.
    Ein typisches Beispiel ist die Lebensmittelindustrie. Hier müssen Waren in der Reihenfolge verarbeitet, gelagert und ausgeliefert werden, in der sie produziert oder angeliefert wurden, um Verderb, Abschriften und Qualitätsverluste zu vermeiden. Eine ERP‑Software für die Lebensmittelindustrie unterstützt Unternehmen dabei, das FIFO‑Prinzip systematisch umzusetzen, indem Chargen, Mindesthaltbarkeitsdaten und Lagerbewegungen digital erfasst und automatisch berücksichtigt werden.
    Darüber hinaus ist FIFO auch für Unternehmen aus der Pharma‑ und Kosmetikindustrie, dem Handel sowie für Lager‑ und Logistikbetriebe relevant, die transparente Bestände und eine klare Warenbewegung sicherstellen müssen.

    Autor Ertan Özdil
    Autor dieses Artikels ist , Gründer des Cloud ERP-Anbieters weclapp.

    Haftungsausschluss

    Die Inhalte der Artikel sind als unverbindliche Informationen und Hinweise zu verstehen. Die weclapp GmbH übernimmt keine Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit der Angaben.

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